Keine Bewegung ist keine Option

Nach der ersten Wellte hat sich die Gesundheitssituation in vielen Ländern verbessert und in Deutschland war das nicht anders. Allerdings können wir nicht bestreiten, dass wir uns gerade inmitten der zweiten Welle befinden und der Kampf gegen Corona noch lange nicht vorbei ist. Aktuell müssen wir uns sogar wieder mit einem zweiten Lockdown abfinden, wenngleich dieser nicht ganz so ernst wie der erste war.

Diese Situation betrifft die unterschiedlichsten Bereiche und der Sport ist hiervon nicht ausgenommen. Tatsächlich ist es so, dass sportliche Aktivitäten derzeit vielen Einschränkungen unterliegen, aber nichtsdestotrotz ist Sport in Zeiten von Corona wichtiger denn je. Warum das so ist und was Sie sonst noch wissen sollten, möchten wir in diesem Artikel klären.

Schließung der Fitnessstudios soll kein Grund sein auf Sport zu verzichten

Im Zuge des ersten Lockdowns mussten leider auch die Fitnessstudios landesweit schließen und beim zweiten Lockdown ist dies nicht anders. Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, werden alle Fitnessstudios voraussichtlich bis Ende November geschlossen bleiben. Und das gilt nicht nur für stark betroffene Gebiete, sondern für Fitnessstudios in allen Bundesländern Deutschlands. Das ist jedoch kein Grund, um auf Sport zu verzichten, wenngleich viele Menschen die Schließung der Fitnessstudios hierfür als Argument aufführen. Schließlich gibt es genug Möglichkeiten, um sich trotz Einschränkungen weiterhin fit zu halten. Eine der besten Optionen sind Workouts in den eigenen vier Wänden. Sich von zu Hause aus fit zu halten, ist in Zeiten des Internets einfacher denn je, da wir unter anderem durch die sozialen Medien und spezielle TV-Programme Zugang auf Videomaterial haben. Wir müssen uns also nicht einmal zwangsweise gut auskennen und wissen, wie bestimmte Übungen ausgeführt werden.

Sofern es das Wetter zulässt, gibt es noch das Gassilaufen mit dem vierbeinigen Freund, oder ab aufs Fahrrad, auspowern und frische Luft, mehr braucht es doch eigentlich gar nicht. Ab und an besteht in einigen Regionen sogar die Möglichkeit, in kleineren Gruppen Sport zu treiben. Mannschaftssport ist also per se nicht ausgeschlossen, nur leider nicht in vollen Mannschaftsgrößen möglich. Was aber letztendlich gilt, ist von Region zu Region und von Woche zu Woche unterschiedlich, da muss man sich tatsächlich tagesaktuell neu informieren.

Wer beispielsweise sogar die Chance hat, in einer kleineren Trainingsgruppe im Winter in der Halle zu trainieren, sollte sich dafür nur unbedingt Hallenschuhe mit weißer Sohle anschaffen, da die meisten Hallen keine dunklen Sohlen oder Schuhe, die sonst draußen genutzt wurden zulassen, da diese auch dunkle Streifen auf dem Boden hinterlassen können oder die in der Sohle eingeschlossenen Steinchen den Boden zerkratzen. Zwar geht es theoretisch auch gänzlich ohne, aber jeder passionierte Fußballspieler – ob hobbymäßig oder professionell – weiß, dass es mit Schuhen doch um einiges besser geht, zumal die Verletzungsgefahr beim barfuß spielen nicht ohne ist.

Sport stärkt unser Immunsystem

Damit wir uns und andere nachhaltig vor einer Infektion schützen, reicht es nicht aus, nur Wert auf soziale Distanzierung und Hygiene zu legen. Es ist auch wichtig, dass wir uns Gedanken um unsere Gesundheit machen. Diesbezüglich gilt es vor allem das eigene Immunsystems zu stärken. Mit gut funktionierenden Abwehrkräften ist es weit unwahrscheinlicher, an Corona zu erkranken. Wir sollten uns daher nicht unterkriegen lassen und weiterhin regelmäßig Sport treiben, wenn auch vielleicht anders als gewohnt. Sport allein reicht jedoch nicht aus. Es ist auch ratsam, sich gesund zu ernähren und auf ungesunde Angewohnheiten wie das Rauchen zu verzichten. Zugegebenermaßen ist das nicht immer einfach, aber gerade in Zeiten einer Gesundheitskrise sollten wir noch mehr auf unseren Körper achten.