Keine Entspannung bei den sächsischen Verbraucherpreisen

Im März verteuerte sich das Leben in Sachsen im Vergleich zum Februar erneut um 0,5 Prozent. Der aktuelle Verbraucherpreisindex lag demzufolge bei 111,4 (Basis 2005 = 100). Wie bereits in den Vormonaten beeinflussten die Preise für „Kraftstoffe“ (4,8 Prozent) sowie „Heizöl“ (7,6 Prozent) entscheidend diese Entwicklung. Ohne deren Einfluss betrug die monatliche Teuerung 0,3 Prozent.

Obwohl bei „Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken“ in der Summe keine Veränderung gegenüber dem letzten Monat ersichtlich wurde, zeigten sich im Detail sehr starke Preisanpassungen – am Besten beim Blick auf den Frühstückstisch (1,2 Prozent). Während sich „frische Brötchen“ (-0,4 Prozent), „Cornflakes oder Müsli“ (-0,4 Prozent), „Fleischwurst“ (-0,3 Prozent) und „Frischmilch“ (-0,1 Prozent) verbilligten, zahlte man für „Schnittkäse“ (0,1 Prozent), „Eier“ (0,3 Prozent), „Honig“ (0,3 Prozent), „Orangensaft“ (1,8 Prozent), „Bohnenkaffee“ (3,6 Prozent), „Marmelade“ (4,1 Prozent) sowie „Butter“ (10,0 Prozent) mehr. Lediglich der „schwarze Tee“ mit „Kondensmilch“ konnte zum Vormonatspreis genossen werden. Mit dem Frühlingsbeginn verschwanden nun auch die letzten Winterschnäppchen aus den Bekleidungs- (3,8 Prozent) und Schuhgeschäften (2,5 Prozent).

Innerhalb der Jahresfrist verteuerte sich die neue Mode um reichlich drei Prozent. Gute Angebote gab es im ferienfreien Monat bei „Pauschalreisen“ (-2,2 Prozent), der „Miete für Ferienwohnungen“ (‑6,4 Prozent), „fotografischen und IT-Geräten“ (-0,7 Prozent) sowie „Büchern“ (-1,7 Prozent). Die Jahresteuerung sank im März um 0,2 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent. Maßgeblich waren wiederum die Entwicklungen auf dem Energiemarkt (9,5 Prozent).