Keine Umweltzone, sondern LKW-Verbot in Dresden

Ab Montag werden in Dresden Schilder für das neue Lkw-Verbot aufgestellt. Diese Maßnahme ist Teil des Konzeptes des Luftreinhalteplanes, die Luftqualität in Dresden zu verbessern, ohne eine Umweltzone einzuführen. +++

Luftreinhalteplan: Neue Verkehrsschilder weisen auf Lkw-Verbot hin

Der Luftreinhalteplan 2011 sieht vor, den Lkw-Verkehr ohne Start oder Ziel im Dresdner Stadtgebiet zu verringern. Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen (einschließlich ihrer Anhänger und Zugmaschinen) dürfen deshalb größere Teile der Stadt nicht mehr befahren. Von dem Verbot ausgenommen sind Pkw und Kraftomnibusse. Die Straßenschilder 253 StVO markieren die Grenze des Gebietes, das an den Einfallstraßen von der Autobahn in das Stadtgebiet beginnt. Verkehr, der über die B6 kommt, kann über die Stauffenbergallee und Hansastraße zur A 4 abfließen. Das eigens für diese Maßnahme entwickelte Zusatzzeichen zeigt an, dass Dienstleister, Anlieferer und Wohnmobile in dem gesperrten Bereich fahren dürfen. Fahrten zur Erbringung einer Dienstleistung innerhalb des gesperrten Bereichs sind damit weiterhin möglich. Ebenso können private Transporte stattfinden.

An rund siebzig Standorten weisen die Verkehrszeichen künftig auf die neue Regelung hin, die sofort mit dem Aufstellen der Schilder gilt. Die Beschilderung kostet rund 15 000 Euro. Der Stadtrat hatte den Luftreinhalteplan im Mai diesen Jahres mit breiter Mehrheit beschlossen.

Quelle: Stadt Dresden

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