Dresdner Wohnungsgenossenschaften investieren

Dresden - Das Wohnen in der Genossenschaft bleibt ein gefragtes Wohnmodell, denn die acht Dresdner Wohnungsgenossenschaften werden in diesem Jahr eine Rekordsumme von rund 145 Millionen investieren. Der größte Anteil davon fließt in die Instandhaltung. Schwerpunkte sind energetische Sanierungen, sowie Fassadenerneuerungen oder der Anbau von Fahrstühlen. 

Die acht Dresdner Wohnungsgenossenschaften werden in diesem Jahr eine Rekordsumme von rund 145 Millionen investieren. Der größte Anteil davon fließt in die Instandhaltung, Schwerpunkte sind energetischen Sanierungen sowie Fassadenerneuerungen oder der Anbau von Fahrstühlen. Für rund 34 Millionen Euro werden die Genossenschaften in diesem Jahr 277 Wohnungen neu bauen, unter anderem in der Innenstadt, Gorbitz und der Johannstadt. Der anhaltende Anstieg der Kosten für Neubauten bereitet den Genossenschaften Sorgen. Aktuell liegen die Baupreise bei rund 3500 Euro pro Quadratmeter.

Derzeit beträgt in den Genossenschaften die Kaltmiete pro Quadratmeter zwischen 5,29 Euro und 5,76 Euro, die Durchschnittsmiete in Dresden liegt bei 6,48 Euro. Mit über 60.000 Wohnungen vereinen sie ein Fünftel aller Wohnungen auf sich und sind damit der größte Wohnungsanbieter in der Landeshauptstadt. Eine generelle Wohnungsnot sehen die Genossenschaften nicht.

Alle Wohnungsgenossenschaften zusammen veranstalten auch in diesem Jahr wieder den Sport- und Familientag auf der Cockerwiese. Bei der 10 Ausgabe des Tages am 19. Mai können die Besucher viele Spielangebote und Mitmachaktionen nutzen und sich in Sportarten wie Badminton, Minigolf, Rudern oder dem Trendsport Smovey ausprobieren. DRESDEN FERNSEHEN ist mit vor Ort und zeichnet die Grüße der Besucher an ihre Lieben auf.