Kfz-Innung: Gesellenfreisprechung

Das Handwerk hat noch immer einen goldenen Boden.

Insgesamt 60 Kfz-Mechatroniker-Gesellen haben ihre Lehre in Chemnitz erfolgreich abgeschlossen.

Im Rahmen der Gesellenfreisprechung bekamen sie am Dienstag in der Handwerkskammer ihre Lehrzeugnisse, die so genannten Gesellenbriefe.

Zur feierlichen Ausgabe der Zeugnisse waren neben den jungen künftigen Facharbeitern auch Vertreter der Kfz-Innung Sachsen West sowie der Handwerkskammer Chemnitz zu Gast.

In dreieinhalb Jahren Ausbildung haben die Jungfacharbeiter einen zukunftsorientierten Beruf in der Kfz-Branche erlernt, mit dem auf die veränderten Anforderungen im Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk reagiert wird. Dabei wurden ihnen Kenntnisse und Fertigkeiten, sowohl in Mechanik, als auch in Elektronik, Mathematik und Physik vermittelt.

Zudem wird der Kfz-Mechatroniker in den vier Schwerpunkten Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeug-, Motorrad- und Fahrzeugkommunikationstechnik ausgebildet.

Der Facharbeiter ist somit in der Lage, ein breites Spektrum auf dem Gebiet der Kraftfahrzeugtechnik abzudecken. Das ist auch nötig, da gerade die elektronischen Komponenten in den Fahrzeugen immer komplexer werden.

Technik, die noch vor ein paar Jahren nur Luxusautos vorbehalten war, ist heute bereits in vielen Mittelklasse- oder sogar Kleinwagen zu finden.

Der Beruf des Kfz-Mechatronikers hat sich aus dem früheren Beruf des Kfz-Automechanikers entwickelt. Das Interesse junger Menschen an diesem Beruf ist anhaltend hoch.

Interview: Werner Pilz – Kfz-Innung Sachsen-West

Rund 120 Gesellen werden jedes Jahr in Chemnitz Stadt und Land in diesem Berufsbild freigesprochen. Im gesamten Bereich der Kfz-Innung Sachsen-West sind es sogar rund 300 Männer und Frauen, die den Grundstein für ihre weitere berufliche Zukunft gelegt haben.

Denn die erfolgreich bestandene Gesellenprüfung im Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk bildet dann auch die Zulassungsvoraussetzung zum Besuch der Meisterschule.