Kind: “Schlecker-Frauen“ haben staatliche Hilfe verdient

Es stehen bei Schlecker bis zu 25.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Thomas Kind (Die Linke) erklärt dazu am Freitag: “Hier darf sich auch Sachsen nicht aus seiner Verantwortung stehlen.“ +++

Statement vom arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Thomas Kind:

Die „Schlecker-Frauen“ haben sich staatliche Hilfen für die Rettung ihrer Arbeitsplätze verdient. Es geht um eine Bürgschaft für ein Darlehen in Höhe von 71 Millionen Euro der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Das ist in Relation zu Milliardenkosten für Schrottbanken wie Hypo Real Estate fast schon Portokasse.

Es stehen bei Schlecker 11.000 oder sogar 25.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel, wenn die geplante Transfergesellschaft nicht zustande käme. Hier darf sich auch Sachsen nicht aus seiner Verantwortung stehlen. Deshalb hat DIE LINKE die „Schlecker-Frauen“ zum Thema der Aktuellen Debatte der nächsten Landtagssitzung gemacht, inklusive der klaren Forderung: „Staatsregierung muss sich für den Erhalt von Frauenarbeitsplätzen stark machen“.

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