Kinder im Lösch-Nebel

Zu einem Einsatz von Sanitätern und Polizei kam es Donnerstagmittag gegen 11:20 Uhr in einer Grundschule im Leipziger Süden.

Auslöser war der geplatzte Schlauch eines Feuerlöschers. Diesen hatten Erstklässler beim Herumtoben laut Polizei vor der Sporthalle versehentlich aus der Halterung gerissen. Als sie ihren Fehler bemerkten und die Spuren verwischen wollten – also den schweren Löscher zurückhängten – fiel dieser nochmals nach unten. Dabei löste sich der Schlauch und elf Kinder standen im Pulvernebel, so die Polizei.

Aus Angst um die Gesundheit der Kinder verständigte die 49-jährige Sportlehrerin die Rettungsleitstelle. Der Notarzt konnte Entwarnung geben. Keines der Kinder hatte durch das Pulver gesundheitliche Schäden davon getragen.