Kinder kommen Verkehrszeichen auf die Spur

Chemnitz – Große Augen machten am Dienstag die kleinen Besucher im Chemnitzer Standort des Schilderwerks Beutha.

Die Kinder der Kita „Rappelkiste“ wurden durch die verschiedenen Stufen der Produktion geführt, bei der vom großen Autobahnschild bis zu kleineren Verkehrszeichen, die ganze Vielfalt des alltäglichen Schilderwaldes im Straßenverkehr entsteht.

Im Jahr 1953 wurde das Unternehmen als volkseigener Betrieb im erzgebirgischen Beutha angesiedelt. Nach Neugründung in der Wendezeit folgte ein stetiger Ausbau der Produktionskapazitäten. Mittlerweile ist die Firma der drittgrößte Hersteller in Deutschland mit insgesamt sechs Standorten und 200 Mitarbeitern. In Chemnitz werden seit vier Jahren 230.000 Verkehrszeichen pro Jahr produziert.

Beim Rundgang war auch der CDU-Landtagsabgeordnete und Chemnitzer Stadtrat Alexander Dierks vor Ort. Aus seiner Sicht ist Chemnitz in den vergangenen Jahren für Kinder im Straßenverkehr durch verschiedene Maßnahmen bereits sicherer geworden, so beispielsweise durch die Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor Kitas und Schulen. Bei diesem Thema komme es jedoch auf jeden persönlich an, Rücksicht im Straßenverkehr zu nehmen.

Als Unternehmen engagiert sich das „Schilderwerk Beutha“ bundesweit für die Sicherheit auf Verkehrswegen – speziell für Kinder wurde die Initiative „Schildkröte“ ins Leben gerufen. Dabei werden unter anderen an Kinder Leuchtwesten verteilt und ihre Verkehrserziehung unterstützt.