Kinder- und JugendKulturWerkstatt „Südost“ offiziell eröffnet

Heute fand im Beisein von Bürgermeister Thomas Fabian die offizielle Eröffnung der Kinder- und JugendKulturWerkstatt „Südost“ in den neuen Räumen der Riebeckstraße 51a statt.

Seit 1990 war die Einrichtung des Jugendamtes unter dem Namen Kinder- und Jugendkulturzentrum „Stötteritzer Spielkiste“ in der Holzhäuser Straße 1 beheimatet. Die Jugendkulturarbeit der Einrichtung hat sich im Verlaufe ihres Bestehens kontinuierlich qualitativ und quantitativ weiterentwickelt. Entsprechend den Interessen von Kindern und Jugendlichen wurde das Angebotsspektrum stetig erweitert und umfasst Angebote aus den Bereichen Fotografie und Computer bis hin zu Keramik, Malerei und Theater.

Die Kinder- und Jugendkulturwerkstatt ist eine Einrichtung des Jugendamts. Sie ist besonders durch
ihre vielfältigen kulturellen Angebote, Projekte und Workshops auf kommunaler, nationaler und sogar internationaler Ebene im Bereich der Kinder- und Jugendkulturarbeit in den vergangenen 20 Jahren aktiv. Während dieser Zeit ist sie zu einem festen Anlaufpunkt im Leipziger Südosten für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 21 Jahren geworden.

Mit der wachsenden Nachfrage arbeitete die Einrichtung in der Holzhäuser Straße 1 hinsichtlich ihrer räumlichen Bedingungen zunehmend an den Grenzen des Machbaren. Deshalb wurde schon vor mehreren Jahren mit der Suche nach einem geeigneten Objekt begonnen, das nun im Gebäudekomplex des städtischen Altenpflegeheims „Martin Andersen Nexö“ auch gefunden wurde.
Am neuen Standort kann die Einrichtung der wachsenden Nachfrage der jungen Nutzer gerecht werden. Fortan können hier in der dritten Etage von den Kindern und Jugendlichen rund 600 Quadratmeter genutzt werden. Die neuen Räume und deren Zugang sind vollständig behindertengerecht erschlossen. Auch damit verbessern sich die Bedingungen für die Arbeit entscheidend.

Darüber hinaus wird sich die Einrichtung perspektivisch konzeptionell dem Generationen übergreifenden Ansatz widmen. Dadurch können Jung und Alt besser voneinander profitieren und durch ihr neues Umfeld beispielsweise mit den anderen Mietern und Nutzern des Hauses neue Kooperationen anstreben und fachlich umsetzen. Ein guter Ausgangs- und Treffpunkt dafür ist neben der Einrichtung selbst auch die gemeinsame Nutzung der Freiflächen im Hof des Gebäudekomplexes, die noch sukzessive zu gestalten sind.