Kinderarmutsrisiko in Sachsen gesunken – Quote trotzdem weit über Bundesdurchschnitt

Die Anzahl der Kleinkinder in Sachsen, die in Familien mit Anspruch auf die staatliche Grundsicherung leben, ist 2011 etwas gesunken. Das ergab eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Trotzdem bleibt die Quote über dem Bundesdurchschnitt. +++

So waren im vergangenen Jahr rund 24.300 Kinder im Freistaat von Armut bedroht. Das sind rund 3.000 weniger als noch 2010. Trotzdem bleibt die Landesquote mit 23,6 Prozent erschreckend hoch. Die deutschlandweite Durchschnittsquote liegt nämlich mit 18,2 Prozent deutlich niedriger.

Die drei größten Städte in Sachsen schneiden im Einzelfall unterschiedlich ab. So liegt die Zahl in Dresden mit 20,9 Prozent unter der Landesquote. In Leipzig und Chemnitz sind die Prozentsätze mit je 29,1 und 27,6 dafür sogar noch höher.