Kinderschutz-Verein

Dass uns allen die Sicherheit unserer Kinder am Herzen liegt, ist klar.

Vor allem nach dem Mord an der achtjährigen Michelle sind die Leipziger aufgewühlt und besorgt. Umso beruhigender ist es, dass es Initiativen gibt, die sich um den Schutz der Kleinen kümmern.

Wenn die Jüngsten von uns unterwegs sind, dann ist es gut, wenn man sie an die Hand nimmt. Das findet auch die kleine Freya. Sie ist heute auf dem Weg zum Leipziger Kinderhilfeschutz – einem Verein, der ganz neu in der Stadt ist. Hier in der Reudnitzer Martinstraße haben es sich die 12 ehrenamtlichen Mitglieder zur Aufgabe gemacht, den Kindern Sicherheit und Betreuung zu geben, wo es die unmittelbaren Familienangehörigen nicht selbst leisten können.

Interview: Simone Thalheim, Leipziger Kinderhilfeschutz i.G.

Für Freya bedeutet das, dass sie zum Beispiel ihren Schulweg später nicht allein gehen müsste – sollten ihre Eltern einmal keine Zeit haben, sie zu begleiten. Darüber hinaus arbeitet der Verein auch mit professionellen Seelsorgern zusammen.

Interview: Simone Thalheim, Leipziger Kinderhilfeschutz i.G.

Von 10-13 und 15-18 Uhr ist hier an den Wochentagen geöffnet. Aber telefonisch ist der Kinderhilfeschutz jederzeit erreichbar. Und das für alle Familien und für jede Lebenslage.

Interview: Simone Thalheim, Leipziger Kinderhilfeschutz i.G.

Ein guter Gedanke für Freya. So kann sie ganz unbesorgt einfach Kind sein.