Anzeige Kindeswohlgefährdung: „Die Dunkelziffer ist enorm“

Sachsen - In der aktuellen Pandemiesituation stehen Familien vor besonderen Herausforderungen: Zu dem an sich schon zu stemmenden Alltag kommen weitere Belastungen hinzu. Zum Beispiel nur bedingt geöffnete Schulen und Betreuungseinrichtungen, eingeschränkte Kontakte zu anderen und vielleicht auch finanzielle Sorgen. Viele Familien meistern das zwar mehr oder weniger problemlos, aber die Situation bringt auch viele an ihre Belastungsgrenzen. Vor diesem Hintergrund kommt dem Kinderschutz, also dem Schutz des Kindeswohls, eine besondere Bedeutung zu. Darüber sprechen wir mit Dr. Christian Karpinski. Er ist Assistenz-Arzt und Kinderschutzmediziner an der Klinik und Poli-Klinik für Kinderchirurgie der Uniklinik Dresden.

Im vierten Teil der "Familienfragen"-Serie spricht Moderator Markus Resenski mit Dr. Christian Karpinski, Assistenz-Arzt und Kinderschutzmediziner an der Uniklinik Dresden. Er äußert sich zum Thema Kindeswohl in Zeiten des Lockdowns. Im Interview geht es außerdem unter anderem um: 

  • Was Kindeswohlgefährdung bedeutet und welche Formen dazugehören
  • Welche Gruppe aktuell besonders gefährdet ist
  • Wie Kinderschutzarbeit in Zukunft aussehen sollte

 

 

Das Format "Familienfragen" wird unterstützt von:

© EAF
© LAGF
© DFV

Die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen Sachsen - eaf Sachsen e.V. ist der Familienpolitische Dachverband der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (www.eaf-sachsen.de). Die Arbeit der eaf Sachsen und des DFV e.V. wird finanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts.

Datenbank für Familienbildungsangebote: www.fabisax.sachsen.de