Kindeswohlgefährdung wird öfter in Sachsen geprüft

Sachsen - Im vergangenen Jahr wurde mehr als 8300 mal eine Kindeswohlgefährdung im Freistaat geprüft. Das waren über 2000 Fälle mehr als im Jahr 2019! Bei den Familien, in denen die Kinder akut gefährdet waren, zeigte sich Vernachlässigung, körperliche & seelische Misshandlung sowie sexuelle Gewalt.

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Die Prüfung ergab 1550 Mal eine akute Kindeswohlgefährdung. Knapp 1600 Mal konnte sie nicht ausgeschlossen werden. Bei den restlichen über 5000 Fällen konnte keine Kindeswohlgefährdung festgestellt werden. Bei der Hälfte der Familien bestand aber Hilfe und Unterstützungsbedarf.