kino.to – Erste Anklage erhoben

Drei Monate nach der Großrazzia gegen die Betreiber des illegalen Filmportals kino.to hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden Anfang der Woche beim Landgericht Leipzig Anklage gegen einen mutmaßlichen Verantwortlichen erhoben.

Laut der Generalstaatsanwaltschaft Dresden handle es sich um einen wichtigen Mittäter, aber nicht um den Haupttäter.

Ihm wird Urheberrechtsverletzung in über einer Million Fälle vorgeworfen. Dafür drohen ihm bis zu drei Jahre Gefängnis.

Im Angebot bei kino.to waren zuletzt mehr als eine Million Links auf geschützte Werke aus Film und Fernsehen, monatlich kamen etwa 131 000 hinzu.

Die Drahtzieher saßen in Leipzig. Im Juni waren nach Razzien in mehreren Städten 13 Personen verhaftet worden.

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