Kinotipp: Arschkalt

Gibt es ein Leben vor dem Tod? Vielleicht schon, aber es ist ARSCHKALT.

Der Titel ist Programm: Ein emotional eingefrorener Tiefkühlkostlieferant erhält auf seiner Odyssee durch dieProvinz die Chance wieder aufzutauen. Dabei offenbaren sich nicht nur die unterschiedlichen Aggregatszu-stände menschlicher Beziehungen, sondern auch, welche Chancen manchmal im Scheitern liegen.

Die Geschichte: Zwei Männer und ein Tiefkühltransporter. Der zynische Ex-Firmeninhaber Berg (Herbert Knaup)will nur seine Ruhe. Sein neuer Partner dagegen, der naive Moerer (Johannes Allmayer), redet gern. ?DieserTransporter ist zu klein für zwei!?. Aber zwecklos, Berg kann seinen lästigen Beifahrer erst dann wieder los-werden, wenn er ihn zu einem guten Verkäufer gemacht hat, so die Forderung der forschen neuen Chefin Liekevan der Stock (Elke Winkens).

Vom arschkalten Misanthropen Berg ist plötzlich Teamgeist gefragt. Gefühlte 876 Tiefkühlpizzen, 4322 Fischstäbchen und 12.887 Garnelen später beginnt er aufzutauen. Doch damit fangendie Probleme erst so richtig an…

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