Kinotipp: Die Relativitätstheorie der Liebe

Die Relativitätstheorie der Liebe ist eine herzerwärmende und lebensbejahende Komödie, die das Leben zeigt wie es ist. Wie es sein könnte.Wie es sein sollte.

Wie hoch stehen die Chancen, dass die strenge Peggy ihre Beamtenpflicht vernachlässigt? Praktisch gleich null. Bis ihr ein sympathischer libanesischer Gastwirt ein Angebot macht, dass sie ablehnen muss… aber nicht kann. Wird die coole, aber notorisch einsame und von einem unstillbaren Kinderwunsch getriebene Alexa durch Vernunft und Weitsicht einen Partner oder wenigstens einen Samenspender finden? Im Prinzip ja. Aber in diesem Fall wäre sie besser kurzsichtig Denn das Gute liegt wirklich nah. Besteht die Möglichkeit, dass Fahrlehrer Paul seine Frau nach 35 Ehejahren bei einem Seitensprung überrascht? Durchaus. Wenn er nicht ihren schwulen Tanzlehrer in Verdacht hätte. Kann Agenturchef Frieder mit einer Werbekampagne seine Ehe retten? Eher nicht. Denn seine Frau ist Esoterikerin und schwebt längst über allen Zielgruppen.

Alles ist relativ- das gilt auch bei der Liebe. Ob der Funke überspringt oder nicht, entscheidet nicht zuletzt die wiederholte Einheit von Zeit und Raum oder kurz gesagt: Verlieben kann man sich nur in Menschen, die am gleichen Augenblick am gleichen Ort sind. Aber bestimmt das der Zufall? Oder doch eher das Schicksal? Eine Schauspielerin, ein Schaupieler – zehn Rollen! In den miteinander verwobenen Geschichten voller unerwarteter Wendungen, glücklicher Fügungen und schicksalshafter Zufälle verwandelt sich das kongeniale Duo Katja Riemann und Olli Dittrich in vier Großstadtpaare, die auf den ersten Blick nichts miteinander gemein haben und deren Leben doch ein gemeinsames Thema prägt: die Liebe.

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