Kinotipp: Die Stimme des Adlers

Nichts übt auf Bazarbai, den aufgeweckten 13jährigen Nomadenjungen aus der westlichen mongolischen Provinz und Sohn eines kasachischen Adlerjägers, einen größeren Reiz aus als die modernen Verlockungen der Großstadt und die Faszination der großen weiten Welt.

Sein Vater ist jedoch davon überzeugt, aus Bazarbai eines Tages einen großen Adlerjäger machen zu können, aber noch hält er seinen Sohn für nicht reif genug für diese Aufgabe. Als Bazarbais Bruder Khan eines Tages vom Vater nach Ulan Bator geschickt wird, um dort für den Unterhalt der Familie eine Arbeit anzunehmen, ist Bazarbai am Boden zerstört und fühlt sich vom Bruder verraten. Nichts scheint Bazerbai aufmuntern zu können, nicht einmal das große Adlerfestival, auf das Bazarbais Vater den Jungen mitnimmt. Als Bazarbai dort Gelegenheit bekommt, den Adler seines Vaters zu präsentieren und sich von einem Fotografen dazu hinreißen lässt, das Können des Vogels unter Beweis zu stellen, nimmt der Adler vor dem grellen Blitzlicht des Fotografen Reißaus.

Bazarbai, von Angst geplagt, das Ein und Alles seines Vaters für immer verloren zu haben, folgt dem Tier und begibt sich auf eine gefährliche, abenteuerliche Reise, während der er schmerzlich erkennen muss, dass nicht alle ihm und dem Adler wohlgesinnt sind. Reißende Flüsse, verschneite Bergpässe, seelenlose Tierschmuggler, ein korrupter Zirkusdirektor und Freunde, die ihn lehren, was Treue und Verrat bedeuten, stellen Bazerbai auf seiner Reise in Begleitung seines treuen Adlerfreundes auf eine harte Probe.
Als Bazarbai schließlich die heiß ersehnte Stadt Ulan Bator und den Aufenthaltsort seines Bruders erreicht, muss er erfahren, dass sein Bruder einem Grubenunglück zum Opfer gefallen ist. In Begleitung seines inzwischen treuen und lieb gewonnenen Adlerfreundes beschließt Bazarbai, der den Tod seines Bruders nicht fassen kann, dennoch die Suche nach ihm fortzusetzen, bevor sich seine Reise dem Ende nähert.

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