Kinotipp: Ghost Rider

Das Comic-Universum ist schier unerschöpflich. So ist es also auch kein Wunder, das sich immer mehr der bunten Superhelden auf der Leinwand tummeln.

Nach Batman, Spiderman und Superman bahnt sich nun ein weiterer düsterer Rächer seinen Weg in die Chemnitzer Kinos. Nicolas Cage ist der „Ghost Rider .

Johnny Blaze kennt keine Gefahr. Der Stuntfahrer bringt das Publikum mit seinen waghalsigen Sprüngen zum Kochen, lacht dem Tod frech ins Gesicht. Was keiner ahnt, Johnny hat ein finsteres Geheimnis. Einst hat er seine Seele dem Teufel verkauft. Der fordert nun seine Schuld ein.

Als Ghost Rider ist Johnny Nacht für Nacht mit seinem feurigen Bike unterwegs. Bei Tag ist er der tollkühne Stuntfahrer, wenn es dunkel wird, verwandelt er sich in den düsteren Racheengel von Mephistopheles, jagt Dämonen und Verbrecher.

Als Johnny dem größenwahnsinnigen Sohn des Teufels, Blackheart, das Handwerk legen soll, steht im seine schwerste Schlacht bevor. Denn nicht nur sein Leben, auch das seiner großen Liebe Roxy steht auf dem Spiel.

Die Comicverfilmung von „Ghost Rider ist mit Spannung erwartet worden, zumal der Start immer wieder verschoben wurde. Und das Warten hat sich durchaus gelohnt. Vor allen Dingen optisch hat der Streifen viel zu bieten. Die Spezialeffekte sind klasse, Johnnys Verwandlung zum Ghost Rider ist wirklich spektakulär. Auch an der Besetzung gibt es nichts zu mäkeln, Nicolas Cage passt in die Rolle des dunklen Rächers, der nicht so recht weiß, ob seine übernatürlichen Kräfte nun Fluch oder Segen für ihn sind. Wer einen strahlenden Held wie Superman erwartet, der wird von Ghost Rider enttäuscht sein. Alle anderen könnten mit dem Feuerschädel einen Höllenspaß haben.

Dt.Start: 22. Februar 2007
FSK: ab 12
Genre: Action
Länge: 110 min
Land: USA

Darsteller: Nicolas Cage (Johnny Blaze/Ghost Rider), Eva Mendes (Roxanne Simpson), Wes Bentley (Blackheart), Sam Elliott (Caretaker), Donal Logue (Mack), Peter Fonda (Mephistopheles), Matt Long (Johnny Blaze)

Regie: Mark Steven Johnson

Drehbuch: Mark Steven Johnson, Shane Salerno