Kinotipp: „Good Food Bad Food“

Man könnte die Weltbevölkerung komplett mit biologischen Lebensmitteln versorgen und dabei Unmengen von Pestiziden einsparen. Zu dieser Erkenntnis gelangt die bekannte französische Regisseurin Coline Serreau in ihrer am Donnerstag in der Schauburg Dresden angelaufenen Dokumentation. +++

Was haben französische Mikrobiologen, experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: sie wollen die Bodenqualität verbessern und die Saatenvielfalt wiederherstellen – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel.
 
Die französische Regisseurin Coline Serreau, zeigt in ihrem neuen Film Good Food Bad Food Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Denn wenn der Mensch so wie bisher gegen die Natur kämpfe, statt mit ihr zu leben, bräche die Lebensmittelversorgung früher oder später zusammen.

Interview Knut Schmidtke (Professor für Ökologischen Landbau HTW Dresden)

Dass bei immer mehr Menschen ein Bewusstsein für gesunde Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft einsetzt, zeigte sich am regen Interesse der Dresdner beim Filmstart in der Schauburg am Donnerstag Abend – das Kino war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion erklärten Experten, welche der Probleme auch hierzulande besonders akut sind.
 
Über kurz oder lang müsse aber auch jeder einzelne seine Essgewohnheiten umstellen. Ein Teil der Zukunft liege dabei nicht nur bei Bio und vor allem regionaler Kost.
 
Good Food, Bad Food, Anleitung für eine bessere Landwirtschaft läuft seit dieser Woche immer 15:45 Uhr 20:15 Uhr in der Dresdner Schauburg,

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!