Kinotipp: Milk

San Francisco, 1972. Harvey Milk (Sean Penn) und sein Partner Scott Smith (James Franco) haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste.

Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: „Castro Camera“. Bald wird das Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden Temperaments. Es dauert nicht lange, bis Milk seinen Hang zur Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen Leute seines Viertels – und die der schwulen Community. Milk organisiert Straßenfeste im Castro District und er steht stets an der Spitze, wenn es gegen Diskriminierung zu protestieren gilt.

Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco unzählige Helfer und Freunde dazu; vor allem sein Berater Cleve Hirsch) steht ihm unermüdlich zur Seite. Doch in dieser Zeit zerbricht zu seinem langjährigen Geliebten Scott. An der Seite seines neuen Lira (Diego Luna) schafft Milk bei der Wahl 1977 schließlich Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen er sich nicht nur Freunde macht. Und einer seiner Gegner, Milks Dan White (Josh Brolin) entpuppt sich schließlich als Todfeind.

Dt.Start: 19. Februar 2009
Premiere: 28. Oktober 2008 (USA)
FSK: ab 12
Genre: Drama
Länge: 128 min
Land: USA

Darsteller: Sean Penn (Harvey Milk), Emile Hirsch (Cleve Jones), Josh Brolin (Dan White), Diego Luna (Jack Lira), James Franco (Scott Smith), Alison Pill (Anne Kronenberg), Victor Garber (Mayor George Moscone), Denis O’Hare (State Senator John Briggs), Joseph Cross (Dick Pabich), Stephen Spinella (Rick Stokes), Lucas Grabeel (Danny Nicoletta), Brandon Boyce (Jim Rivaldo), Howard Rosenman (David Goodstein), Kelvin Yu (Michael Wong), Jeff Koons (Art Agnos)

Regie: Gus Van Sant

Drehbuch: Dustin Lance Black