Kinotipp: Remember Me

Als der junge Student Tyler Hawkins (Robert Pattinson) seine Kommilitonin Ally (Emilie de Ravin) zum ersten Mal anspricht, führt er eigentlich nichts Gutes im Schilde.

Denn Allys Vater (Chris Cooper) ist ein ziemlich humorloser Cop, der Tyler nach einer nächtlichen Schlägerei erst in die Mangel genommen und dann eingebuchtet hat. Tylers Kumpel Aidan (Tate Ellington) kam anschließend auf die Idee, er solle sich doch an dessen Tochter ranmachen, um sie auszuhorchen und um sich letztlich damit an dem Cop zu rächen. Doch Tyler und Ally kommen sich tatsächlich näher, da sie mehr gemeinsam haben, als sie ahnen konnten. Denn beide haben einen geliebten Menschen verloren. Tyler leidet unter dem Selbstmord seines Bruders, den er auch nach Jahren noch nicht verarbeiten konnte. Dazu trägt sicher auch das angespannte Verhältnis zu seinem Vater Charles (Pierce Brosnan) bei.

Der erfolgreiche Geschäftsmann hält seinen Sohn und dessen kleine Schwester Caroline (Ruby Jerins) auf Distanz, bezahlt zwar für deren Unterhalt, gibt sich aber emotional absolut unterkühlt. Daraus erklärt sich auch die unterdrückte Wut, mit der der sensible Tyler gegen Konventionen aufbegehrt. In Ally findet Tyler nun erstmals einen Menschen, der seine Gefühle versteht, denn sie war dabei, als ihre Mutter getötet wurde. So gelingt es Tyler mit Allys Hilfe, sich den Dämonen seiner Vergangenheit zu stellen. Die Aussicht auf ein Leben mit seiner neuen, großen Liebe lässt ihn sogar auf einen Neuanfang mit seiner entzweiten Familie hoffen. Doch das Glück steht auf tönernen Füßen. Denn natürlich erkennt Allys Vater, wer der neue Freund seiner Tochter ist – und er ahnt auch den Grund dafür. Tyler weiß daher, dass er Ally die Wahrheit sagen muss. Doch das könnte alles zerstören.

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