Kinotipp: Restless

Anna­bel Cot­ton (Mia Wasikowska) ist eine hüb­sche und char­mante junge Frau, die das Leben und die Natur liebt.

Gleich­zei­tig jedoch lei­det Anna­bel an Krebs im End­sta­dium. Auch das Leben von Enoch Brae (Henry Hop­per) ist nach dem Unfall­tod sei­ner Eltern ziem­lich aus der Spur gera­ten. Als sich die bei­den Außen­sei­ter zufäl­lig auf einer Beer­di­gung tref­fen, stel­len sie fest, dass sie die Welt sehr ähnlich und gleich­zei­tig ein­zig­ar­tig erleben.

Als Enoch von Anna­bels Schick­sal erfährt, bie­tet er mit selbst­ver­ständ­li­cher Unbe­küm­mert­heit an, Schick­sal, Tra­di­tion und sogar dem Tod ent­ge­gen zu tre­ten und gemein­sam ihre letz­ten Tage zu verbringen.

In die­sem bewe­gen­den und emo­tio­na­len Coming-of-Age-Drama gehen zwei Außen­sei­ter eine inten­sive und anrüh­rende Lie­bes­be­zie­hung ein. Gus Van Sant („Milk“, „Good Will Hun­ting – Der gute Will Hun­ting“) beweist mit die­sem bemer­kens­wert fein­füh­li­gem Film erneut, was für ein scharf­sin­ni­ger Beob­ach­ter er ist, wenn es darum geht, Men­schen zu por­trä­tie­ren, deren Leben sich nahe an einem Abgrund bewegt. In RESTLESS erzählt er von Freund­schaft und jun­ger Liebe – ebenso ein­neh­mend und auf­rich­tig, wie pro­vo­kant und auf­wüh­lend. Mia Wasi­kow­ska („Alice im Wun­der­land“, „Unbeug­sam“) und New­co­mer Henry Hop­per spie­len die Haupt­rol­len. Als Pro­du­zen­ten fun­gie­ren Brian Gra­zer, Ron Howard, Bryce Dal­las Howard und Gus Van Sant.