Kinotipp: Was weg is, is weg

„Jede Familie ist eigen“ – und selbst die beste Familie braucht manchmal ein paar Umwege, um wieder zu sich zu finden.

Alles beginnt 1968, als auf einem bayrischen Hof das heile Leben der drei kleinen Brüder Paul, Lukas und Hansi durch einen plötzlichen Stromschlag auseinander gerissen wird. 20 Jahre später, mitten in Bayern, mitten in den 1980ern, ist Lukas (Florian Brückner) dabei, alles hinter sich zu lassen und auf einem Greenpeace-Schiff anzuheuern, Hansi (Maximilian Brückner) schlägt sich als windiger Versicherungsvertreter durchs Leben und der übergewichtige Paul (Matthias Kellner) träumt fern von allem wie ein großes Baby in seiner eigenen Welt.

Da braucht es einen obskuren Versicherungsbetrug von Metzger Much (Jürgen Tonkel), einen kleinen Unfall mit einer Säge, Verfolgungsjagden auf dörflichen Landstraßen und mindestens einen weiteren Stromschlag, um diese drei verlorenen Söhne wieder zueinander, zurück zu ihren Eltern und ihren Lieblingsonkel endlich in den ersehnten Himmel zu bringen.