Kinotipp: Wer weiß, wohin?

Ein abgelegenes Dorf irgendwo im Nahen Osten. Die einzige Verbindung zur Außenwelt bildet eine marode Brücke, die Zufahrt ist von Minenfeldern umgeben, der Fernsehempfang schlecht.

Hier haben sich Moslems und Christen eine Oase des Friedens geschaffen, in der zwar über Nichtigkeiten gestritten wird, die Menschen aber ansonsten harmonisch zusammenleben – selbst Kirche und Moschee wurden nur einen Steinwurf voneinander entfernt erbaut. Doch dann eskalieren die Konflikte im Land, und auch im Dorf wachsen die Spannungen. Gewaltübergriffe wollen die Frauen jedoch mit aller Macht verhindern.

Sie lassen sich die verrücktesten Dinge einfallen, um die Situation wieder zu entschärfen und die Männer auf andere Gedanken zu bringen: Plötzlich geschehen (falsche) Wunder. Ein Trupp ukrainischer Stripperinnen taucht unverhofft im Dorf auf. Und das Essen wird anstatt mit Zimt und Koriander mit Haschisch und Schlafmitteln gewürzt. Erst als ein Dorfjunge auf dem Weg zur nächsten Stadt ins Kreuzfeuer der verfeindeten Parteien gerät, droht das fragile Gleichgewicht doch noch zu kippen…