Kita-Container als Übergangslösung

  Dresden wächst. Doch die Betreuungsmöglichkeiten für die kleinen Dresdner sind in den vergangenen Jahren nicht mitgewachsen. Denn viele Bauvorhaben sind auf dem Weg durch die Ämter stecken geblieben. Jetzt legt die Stadt ein Aktionsprogramm auf, mit dem es wieder flutscht.

  Immer mehr kleine Dresdner erblicken jährlich das Licht der Welt. Bis Dezember rund 5.500. Damit ist die Zahl der Geburten seit 2002 um fast 1400 gestiegen. 44 Bauvorhaben in Dresden sind bereits auf dem Weg. Doch viele müssten schon weiter sein, um den großen Bedarf aufzufangen. Die Gründe für den Verzug sieht Oberbürgermeisterin Helma Orosz auch in der Verwaltung. 

  In Dresden fehlen im laufenden Schuljahr 1000 Krippen- und 900 Kindergartenplätze. Mit einem 4-Punkte-Programm will die Stadt den Rückstand aufholen. Bis Ende 2009 sollen viele Bauvorhaben abgeschlossen sein. Um diese Zeit zu überbrücken, werden solche Kita-Container aufgestellt werden. In der Junghansstraße in Striesen hat man mit dem Provisorium gute Erfahrungen gemacht. 

  Die Stadt plant im kommenden Schuljahr für 43 Prozent aller unter 3-Jährigen einen Krippenplatz vorzuhalten.

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