Kita-Streik: Urabstimmung für unbefristeten Streik

Nach den ergebnislosen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst gibt es kommende Woche eine Urabstimmung in den kommunalen Kitas Sachsens. Zu einem unbefristeten Streik kommt es, wenn mindestens 75 Prozent der Erzieher zustimmen. +++

Nach den ergebnislosen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst haben die Gremien des dbb beamtenbund und tarifunion, der Spitzen- gewerkschaft des Sächsischen Erzieherverbandes, die Verhandlung als gescheitert erklärt und die Urabstimmung beschlossen.

Die Urabstimmung in den kommunalen Kitas im Freistaat Sachsen wird bereits in der kom- menden Woche beginnen. Ein Votum für einen unbefristeten Streik erfordert eine Zustimmung von mindestens 75 Prozent der betroffenen Mitglieder.

In der laufenden Tarifauseinandersetzung waren die Arbeitgeber in fünf Verhandlungsrunden nicht bereit, ein Angebot auf die Forderungen der Gewerkschaften zu unterbreiten. Sie lehnen nach wie vor eine generelle Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst ab. Stattdessen hat die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) „Vorschläge“ für punktuelle Verbesserungen unterbreitet. Damit sind sie weit hinter den Erwartungen der sächsischen Erzieherinnen und Erzieher zurückgeblieben. Somit gibt es vorerst keine Grundlage für weitere Gespräche.

Quelle: Sächsischer Erzieherverband