Kiwara-Kopje feierlich eröffnet

Am Mittwoch wurde der letzte Abschnitt der afrikanischen Themenwelt, die Kiwara-Kopje, im Leipziger Zoo eröffnet. Auf 6000 Quadratmetern werden künftig Geparden, Husarenaffen, Klippschliefer und Spitzmaulnashörner zusammenleben. +++

Afrika ist bekannt für Savannen und eine einzigartige Tierwelt. Doch um diese zu erleben muss man nicht mehr tausende Kilometer zurück legen, sondern kann im Leipziger Zoo in die Flora und Fauna des Kontinents eintauchen. Am Mittwoch wurde hier der letzte Abschnitt der Afrikanischen Themenwelt eröffnet.

Baustart war im Februar 2014. Nun, 14 Monate und 7,3 Millionen Euro später, zieht endlich Leben in die Kiwara-Kopje im Leipziger Zoo ein. Diese wurde am Mittwoch feierlich eröffnet. In der afrikanischen Fels- und Steppenlandschaft sollen künftig Geparden, Husarenaffen, Klippschliefer und Spitzmaulnashörner zu sehen sein. Insbesondere Letztere sind stark vom Aussterben bedroht.

Die Kiwara-Kopje im Leipziger Zoo schließt direkt an die bereits 2004 eröffnete Kiwara-Savanne an. Auf über 6000qm kommt es zu einer einzigartigen Tiersymbiose. Wie in freier Wildbahn leben hier die Tiere der afrikanischen Savanne in einer einzigen Anlage zusammen. Die ersten Besucher konnten es kaum erwarten, die Kiwara-Kopje zu erkunden.

Im Rahmen des Masterplans „Zoo der Zukunft“ hat sich der Leipziger Zoo in den vergangenen Jahren zu einem der modernsten und renommiertesten Zoos der Welt entwickelt. Mit der Kiwara-Kopje wurde jetzt ein weiteres Puzzleteil des Zukunftsplans fertiggestellt. Aber in den nächsten Monaten steht auch noch Einiges an.

Nun sollen sich die neuen Bewohner der Kiwara – Kopje – WG aber erst einmal aneinander gewöhnen. Die Geparden und Nashörner werden sich wahrscheinlich aus dem Weg gehen. Spannender wird das Verhältnis zwischen den Geparden und den Husarenaffen. Damit die kleinen Kletterer nicht zur Raubkatzenmahlzeit werden, wurden extra Rückzugsmöglichkeiten geschaffen.