„Klangmomente“ auf dem Postplatz

Der Postplatz in Dresden erhält eine neue dauerhafte Kunstinstallation:

An der Einmündung der Sophienstraße bzw. der nördlichen Ecke des Wilsdruffer Kubus werden am 19. März 2009 die „Klangmomente“ des Leipziger Komponisten und Klangkünstlers Erwin Stache eingeweiht. Die Installation besteht aus alltäglichen Stadtmöbeln wie Fahrradständern, Pollern und Papierkörben, die als Sensoren fungieren. Passanten, die sich den Objekten nähern und diese benutzen, lösen Klänge aus, die an typische Wassergeräusche wie Tropfen oder Rauschen erinnern.

Durch Annäherung der Hand oder des Körpers können bei einigen Objekten die Klänge aktiv verändert werden. Die Wassergeräusche verweisen auf den Kaitzbach, der bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts Teil der mittelalterlichen Wallanlagen war und nahe dem „Willischen Tor“ oberirdisch floss. Die Installation ist eine weitere Station des „MNEMOSYNE WasserKunstWeges“, der seit 1998 schrittweise von der Dresdner Sezession 89 e.V. aufgebaut wird und in Gestalt verschiedener Kunstobjekte dem Verlauf des Kaitzbaches und der Prießnitz durch die Stadt folgt.
 
„MNEMOSYNE“ (nach der griechischen Göttin der Erinnerung benannt) spürt Fließgewässern nach, die im Zuge der Dresdner Stadtentwicklung verdrängt, verrohrt, kanalisiert, umgeleitet oder überbaut wurden. Die Installation „Klangmomente“ wird aus Mitteln des Förderprojekts „Kunst im öffentlichen Raum“ der Landeshauptstadt Dresden finanziert.

Die Einweihung findet am 19. März 2009 um 16 Uhr mit einer Klangperformance von Erwin Stache statt. Es sprechen Dr. Ralf Lunau (Beigeordneter für Kultur), Lydia Hempel (Kunstkommission Dresden) und Karin Weber (Dresdner Sezession 89 e.V.).

Quelle: Stadt Dresden

++

Tolle Schnäppchen finden Sie unter den DRESDEN FERNSEHEN Versteigerungen.