Kleine Chemnitzer Tierchen im All

Die im Chemnitzer Naturkundemuseum gezüchteten Urzeitkrebse stehen derzeit im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes der NASA.

Die Tiere sind etwa 4 cm lang und ausgesprochen widerstandsfähig. Seit ca. 220 Mio. Jahren bevölkern sie die Erde und haben sich seitdem nicht verändert.

3.500 Eier dieser Art befinden sich nun seit einer Woche im All und absolvieren dort einen Überlebenstest.

Interview: Dr. Thorid Zierold – Museum für Naturkunde Chemnitz

Im Chemnitzer Naturkundemuseum beschäftigt sich Dr. Thorid Zierold bereits seit Jahren mit dieser Tiergruppe. Sie züchtet und erforscht die kleinen Lebewesen, die im Schnitt nur 4 bis 6 Wochen alt werden, deren Eier aber ausgesprochen robust sind.

Wenn die Weltraumexemplare im Februar auf die Erde zurückkehren, werden sie hier im Museum erneut unter die Lupe genommen.

Dann entscheidet sich, ob sie den Stresstest bestanden haben. Die Aussichten dafür sind erfolgversprechend.

Interview: Dr. Thorid Zierold – Museum für Naturkunde Chemnitz

Die kleinen Krebse werden in Chemnitz aber nicht nur für Forschungszwecke gezüchtet. Wer sich für die kleinen Tierchen interessiert, kann sie in der Dauerausstellung des Museums besichtigen.

Öffnungszeiten:
Montag – Dienstag von 10.00 bis 20.00 Uhr

Mittwoch – öffentliche Führung nach Veranstaltungskalender um 15.00 Uhr, sonst geschlossen

Donnerstag – Freitag von 10.00 bis 20.00 Uhr

Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 18.00 Uhr

Museum für Naturkunde
Moritzstraße 20
09111 Chemnitz