Kleine Herzensbrecher erobern das Internet

Sie sind ein Markenzeichen Dresdens, die zwei Engelchen zu Füßen von Raffael’s Sixtinischer Madonna.

Das fast 500 Jahre alte Bild ist zweifellos das bekannteste in der Dresdner Gemäldegalerie, täglich bewundert von mehr als eintausend Besuchern. Auch Museumsmitarbeiter Andreas Henning hat längst sein Herz an die Engelchen verloren, seit Jahren sammelt er die putzigen Kerlchen, wo immer er auf sie trifft.

Interview: Dr. Andreas Henning  Konservator für italienische Malerei

Längst sind die kleinen Herzensbrecher flügge geworden, und haben auch ohne ihre Madonna die ganze Welt erobert. oton Inzwischen kann man die Engel gemeinsam mit ihrer Madonna und den übrigen 749 Kunstwerken auch im Internet besuchen- in einem virtuellen Dresdner Zwinger, der ist dreidimensional und begehbar mittels eines sogenannten Avatars, einer steuerbaren Spielfigur.

Durchschnittlich 150 Besucher täglich verzeichnet das virtuelle Museum, viele von Ihnen führt der Weg zur Sixtinischen Madonna und den zwei Putten zu ihren Füßen. Grund genug, einen ungewöhnlichen Wettbewerb ins Leben zu rufen. 

Interview: Dr. Andreas Henning  Konservator für italienische Malerei

Fundstücke aus aller Welt, Videoarbeiten, Grafiken und Comics , jede Menge skuriller Interpretationen des Bildes erreichten die Jury, besonders überzeugend fand man eine Installation zweier Plüschhunde.

Noch bis April nächsten Jahres ist die Ausstellung zu sehen, allerdings nur im Internet, der Zugang zu „Second Live“ ist kostenlos, wie’s geht erfahren Sie auf der Webseite der virtuellen Gemäldegalerie Dresden. 

www.dresdengallery.com

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