Kleingärtner müssen tiefer in die Tasche greifen

Chemnitz – Am Samstag hat im „Silbersaal Chemnitz“ auf der Eislebener Straße bereits zum 12. Mal der Verbandstag der Chemnitzer Kleingärtner stattgefunden. Auf diesem kommen jährlich Vertreter der Kleingartenvereine sowie der städtischen Politik zusammen, um über die Arbeit der Gartenvereine zu reden.

Besonders hervorgehoben und ausgezeichnet wurde das umfangreiche Engagement der Kleingärtner im sozialen Bereich. So entstehen jährlich unter anderem neue Begegnungs- und Schulgärten, die bei Jung und Alt das Umweltbewusstsein und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur schärfen sollen.

In Chemnitz gibt es insgesamt 180 Kleingartenvereine, in denen sich über 15.000 Parzellen befinden. Das entspricht 540 Hektar Boden, die Jahr für Jahr bewirtschaftet werden.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war der Aufkauf von Gründstücken durch den Stadtverband der Kleingärtner. Hintergrund ist, dass die Stadt Chemnitz rund 90.000 Quadratmeter Land verkaufen möchte. Damit dieses nicht privat veräußert wird und die Kleingärten eventuell weichen müssen, hat der Stadtverband sich dazu entschlossen, die Jahresbeiträge um 5 Euro zu erhöhen. So könnte der Kauf der Grundstücke innerhalb weniger Jahre umgesetzt werden.