Kletterer steigen der Dresdner Frauenkirche aufs Dach

An der Kuppel des Sandsteinbauwerks werden eine Woche lang Witterungsschäden repariert. +++

Seit heute wird die Kuppel der Dresdner Frauenkirche von Spezialisten unter die Lupe genommen. Industriebergsteiger kontrollieren, ob das Sandsteinbauwerk durch Witterungseinflüsse Schaden genommen hat.

Ein Job mit Aussicht. In bis zu 60 Metern Höhe kontrollieren Industriekletterer die Fugen zwischen dem Sandstein des Kuppelbaus, erneuern teilweise Mörtel und reparieren Blechabdeckungen. Wartungsarbeiten, die hier regelmäßig gemacht werden müssen.

Die schwindelfreien Handwerker sind ausgebildete Maurer oder Dachdecker und haben ihr Hobby zum Beruf gemacht. Eben noch haben die Bergsteiger den Fernsehturm angestrichen – aber die Frauenkirche ist dann doch was Besonderes.
 
Ein Objekt, das allerdings auch seine Tücken hat – ohne mehrfache Sicherung wäre der Spaziergang auf dem Kuppeldach lebensgefährlich.
 
Bis zum 18. Juni dauern die Wartungsarbeiten in luftiger Höhe noch an, für diese Zeit werden einzelne Zugänge zur Kirche zeitweise gesperrt – für die Besucher gibt’s allerdings keine Einschränkungen beim Besuch der Frauenkirche.

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