Klimaschutz braucht konkrete Ziele

Die GRÜNEN sehen bei dem morgen im Umweltausschuss anstehenden Auftrag zur Erstellung eines integrierten Energie und Klimaschutzkonzeptes einen “erheblichen Nachbesserungsbedarf“. +++

Ein solches Konzept ist zwar überfällig und deshalb auch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung,“ so die Energiepolitische Sprecherin der Fraktion Andrea Schubert.
„Wenn das Konzept aber ab 2012 seine Wirkung entfalten soll, müssen klare Zielsetzungen beschrieben werden. Die Vorlage droht sonst im wahrsten Wortsinne eine Luftnummer zu werden.

“Für die Fraktion ist eine konkrete Zielsetzung, die Treibhausgase bis 2050 um 95% gegenüber 1990 zu reduzieren „zwar ambitioniert, aber auch im Sinne der von der Bundesregierung genannten Ziele notwendig,“ so Schubert. „Wenn das Ziel, die globale Erderwärmung  auf 2 Grad zu begrenzen, erreicht werden soll, muss auch Dresden seinen Beitrag leisten.Außerdem lässt der Konzeptauftrag einen wichtigen Aspekt des Themas außer Acht. „Höchste Energieeffizienz ist zwar wichtig zur Energieeinsparung und CO2-Minderung, doch für umfassenden Klimaschutz muss zusätzlich auch bei der Energieerzeugung der Weg deutlich in Richtung Erneuerbare Energien eingeschlagen werden, auch hier in Dresden,“ so Schubert. 

Die GRÜNEN hoffen, dass ihre Vorstellungen eine Mehrheit im Ausschuss für Umwelt- und Kommunalwirtschaft finden werden: „Die Zeiten unkonkreter Wunschlisten ist vorbei. „Dresden muss einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten,“ so die GRÜNE Stadträtin abschließend.

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar