Klimaschutz wird immer wichtiger

Für ihren Landesparteitag haben Bündnis 90/Die Grünen in diesem Jahr das Haus Spektrum auf dem Chemnitzer Kassberg gewählt.

Schwerpunktthema war dort am Wochenende die Erweiterung der Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Einwohner. Insbesondere in Sachen Klimaschutz sollen sie mehr Engagement zeigen, denn es ist fünf vor 12.      

Spätestens seit der Sturmnacht Mitte Januar steht fest, dass der Klimawandel auch um die Chemnitzer Region und Sachsen keinen Bogen macht. Orkan „Kyrill“ ist genauso wie die warmen Wintertemperaturen ein Hinweis auf eine drohende Klima-Katastrophe. Sämtliche Medien schlugen bereits Alarm. Zu sagen, dass die Grünen darauf nur gewartet haben, klingt zwar beim ersten Hinhören sarkarstisch, aber so erhoffen sie sich, dass sich die Menschen jetzt und künftig mehr für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen.

Der Einzelne ist es, der umdenken muss: Mehr öffentliche Verkehrsmittel nutzen, kurze Wegstrecken zu Fuß zurücklegen, Energie sparen und, und, und… – der Umwelt zuliebe. Kluge Ratschläge, die schon jeder einmal gehört hat, doch die bei vielen erst jetzt richtig ins Bewusstsein rücken.

Grün sein ist schick, aber nur bei denjenigen, die echte Taten bringen und mithelfen einer drohenden Klima-Katastrophe vorzugebeugen. Klimaschutz in großem Maße praktiziert schafft Arbeitsplätze – dafür gibt offenbar bereits genügend Beweise.

Beim Grünen Landesparteitag am Wochenende in Chemnitz ist neben den Debatten um Klimaschutz sowie mehr Demokratie und Bürgerbeteiligung auch ein neuer Landesvorstand gewählt worden.
Neues Führungsduo sind die Dresdner Eva Jähnigen und Rudolf Haas aus Radebeul. Schatzmeister ist Werner Rohr aus Chemnitz.

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