Klinikum St. Georg rüstet sich mit neuem klinischen Arbeitsplatzsystem für die Zukunft

Das Klinikum St. Georg wird zum 01. April 2011 eine neue Software im Klinischen Bereich in Betrieb nehmen. Mit der Software i.s.h.med stellt das Klinikum die Weichen für die Zukunft. Mit der Einführung wird das größte IT-Projekt in der Geschichte des Klinikums mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Mio. Euro in der ersten Ausbaustufe umgesetzt.

Seit der Vertragsunterschrift im Mai letzten Jahres wurde intensiv an der Umsetzung gearbeitet. In 14 Arbeitsgruppen, quer durch alle Fachbereiche und Berufsgruppen, wurden die Prozesse definiert und Abläufe gestaltet. Die letzten Monate waren geprägt durch Schulungen von insgesamt 1.500 Mitarbeiter, um einen reibungslosen Start sicher zu stellen.

Das Ergebnis ist eine umfangreiche elektronische Patientenakte, mit der jederzeit alle wesentlichen Informationen für eine optimale Behandlung der jährlich ca. 45.000 stationären und teilstationären Fälle abgerufen werden können. Den Kernpunkt des neuen Systems stellt ein in Kooperation mit dem Sächsischen Hausärzteverband entwickelter Arztbrief dar. Die Anforderung von Untersuchungsanfragen erfolgt jetzt fast ausschließlich elektronisch, so dass auch hiermit eine Optimierung der Behandlungsabläufe verbunden ist.

Eine wichtige Anforderung war zudem die Einbindung von Subsystemen, um möglichst umfangreiche Informationen am klinischen Arbeitsplatz verfügbar zu haben. Angebunden wurden das Laborsystem, Systeme zur Herstellung von Zytostatika, für die Dokumentation der Gabe von Blutprodukten, für die Dokumentation und Befundung bildgebender Verfahren sowie das Patientendatenmanagementsystem im Brandverletztenzentrum.

Auch die Ambulanzen des Klinikums arbeiten mit einem speziellen Modul der neuen Software. Die Daten sind somit bei notwendiger Weiterbehandlung in einer der 25 Klinken sofort verfügbar.