Knapp 30.000 Bedarfsgemeinschaften in Dresden

Mit fast 60 Prozent nehmen die Single-Bedarfsgemeinschaften den mit Abstand größten Anteil ein. Es folgen die Bedarfsgemeinschaften von Alleinerziehenden mit 18 Prozent und die Partner-Bedarfsgemeinschaft mit Kindern mit 11 Prozent. +++

Im Jahr 2013 betrug die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in Dresden insgesamt 29 849. Damit ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr erneut gesunken und erstmals unter 30 000. Der Rückgang um 782 Bedarfsgemeinschaften (2,6 Prozent) fiel etwas geringer aus als der von 2011 zu 2012 (912 Bedarfsgemeinschaften, 2,9 Prozent).

Der größte Rückgang ist in der Gruppe Lebenspartner ohne Kinder zu verzeichnen: von 4301 im Jahr 2007 auf 2736 im Jahr 2013. Hier sind die Zahlen stetig rückläufig. Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften von Lebenspartnern mit Kindern ging auch deutlich zurück: 2007 gab es 4633 und 2013 waren es noch 3380. Für die im Jahr 2013 als alleinerziehend ausgewiesenen Bedarfsgemeinschaften betrug die Zahl 5490 und stieg damit gegenüber dem Vorjahr gering an. Seit 2007 sind die Zahlen auf etwa dem gleichen hohem Niveau.

Dagegen sind die Bedarfsgemeinschaften von Singles, nachdem sie von 2008 auf 2009 einen höheren Anstieg hatten als die der Alleinerziehenden, zurückgegangen. Im Jahr 2013 betrug ihre Zahl 17 768 und sank damit gegenüber dem Vorjahr um 455 (2,5 Prozent). Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2007 19 135 Single-Bedarfsgemeinschaften.

Die prozentuale Differenzierung nach Typus ergibt für das Jahr 2013: Mit fast 60 Prozent nehmen die Single-Bedarfsgemeinschaften wieder den mit Abstand größten Anteil ein, gefolgt von den Bedarfsgemeinschaften von Alleinerziehenden (18,4 Prozent) und den Partner-Bedarfsgemeinschaft mit Kindern (11,3 Prozent). Der Anteil von Partner-Bedarfsgemeinschaften ohne Kinder beträgt 9,2 Prozent und die Sonstigen weisen 1,6 Prozent auf.

In den Stadtteilen Reick, Leuben und Tolkewitz/Seidnitz-Nord ist der Anteil an Bedarfsgemeinschaften von Alleinerziehenden mit über 27 Prozent am höchsten, in den Stadtteilen Innere Altstadt, Altfranken/Gompitz und Seevorstadt-Ost mit unter 10 Prozent am geringsten.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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