Knappes Geld für alte Häuser

Für immer mehr sanierungsbedürftige Baudenkmäler in Chemnitz stehen immer weniger Mittel zur Verfügung.

Im Haushaltsplan der Stadt sind in diesem Jahr 100.000 Euro für Denkmalpflegemehraufwendungen eingestellt.

Dabei wird die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude unterstützt oder leer stehende Denkmalobjekte notgesichert. Derzeit liegen laut Stadt dafür 25 Anträge vor, von denen einige voraussichtlich wegen „beschränkter Haushaltsmittel“ abgelehnt werden.

Auch Landesmittel werden für die Denkmalpflege ausgeschüttet. Bei der unteren Denkmalschutzbehörde sind für dieses Jahr
35 Förderanträge mit einer Gesamtsumme von rund 1 Million Euro eingegangen.

In den vergangenen Jahren stand aber jeweils nur ein Fünftel dieser Summe für die Denkmalförderung zur Verfügung. Die Höhe der Förderung für 2011 steht bislang noch nicht fest. Gute Nachrichten gibt es bereits für einige durch das Augusthochwasser beschädigte Denkmäler.

In diesem Jahr erhalten unter anderem die Grundschule Harthau, die Markthalle Chemnitz, das Wasserschloss Klaffenbach, sowie zwei Industriedenkmäler in Harthau Fördermittel in einer Gesamthöhe von rund 130.000 Euro.

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