Köhlerhütte Fürstenbrunn – Köhlermeiler entzündet

Es ist das Aufleben einer uralten Tradition, was die Besucher der „Köhlerhütte Fürstenbrunn“ im erzgebirgischen Waschleithe erleben konnten.

Am Samstag entzündeten Ritter Georg und das Burgfräulein Edelweiß aus der stolzen Stadt Schwarzenberg einen historischen Köhlermeiler.

Damit wurde nicht nur an das Handwerk erinnert, mit dem der Erzbergbau in der Region erst möglich gemacht wurde, sondern auch an den berühmten Sächsischen Prinzenraub von 1455.

Den vereitelte der Überlieferung nach der Köhler Georg Schmidt. Sein Namensvetter Heiko Schmidt lässt die Köhlertradition seit einigen Jahren wieder aufleben.

Nach einigen Minuten des Wartens zeigt sich weißer Rauch – der Meiler ist wieder einmal gelungen.

Interview: Heiko Schmidt – Hotel und Restaurant „Köhlerhütte – Fürstenbrunn“

Die entstehende hochwertige Holzkohle ist sehr begehrt – so beginnt doch gerade die jährliche Grillsaison.

Am Sonntag dem 21. April kann jeder Besucher der Köhlerhütte Fürstenbrunn in Waschleithe sich einen Vorrat sichern, denn dann wird ab 9:00 Uhr der Meiler feierlich aufgebrochen.

Und wie das im Erzgebirge typisch ist, mit viel Musik, Ehrengästen und Spektakel, unter anderem mit einem Programm zum Sächsischen Prinzenraub am Nachmittag.