Kölner Künstler verlegt neue „Stolpersteine“ in Leipziger Innenstadt

Seit Freitagmorgen ist die Messestadt um neun kleine „Erinnerungen“ reicher. Im Rahmen des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus hat der Kölner Künstler Gunter Demmig weitere „Stolpersteine“ in Leipzig verlegt. +++

In diesem Jahr wohnten der Verlegung einige Familienangehörige bei, die zum Teil aus dem Ausland anreisen. Dies zeigt laut den Verantwortlichen, wie wichtig  die Erinnerung an den Holocaust und die Ermordung Andersdenkender bis heute ist.

Gedacht wird unter anderem Mitgliedern der polnisch-jüdischen Familie Landsberg, die zuerst 1938 aus Deutschland ausgewiesen und schließlich in Polen verfolgt und ermordet wurde, den jüdischen Mitbürgern Arnold Muscatblatt, Lea Chaja Meinhardt sowie dem Ehepaar Paula und Eugen Hammel und die Kommunisten Erich Köhn und Arthur Hoffmann.