“Königsbrücker muss leben!“ – Anlieger gründen Bürgerinitiative

Anwohner, Gewerbetreibende sowie engagierte Bürger der Neustadt haben sich zur Bürgerinitiative “Königsbrücker muss leben!“ zusammengeschlossen. Sie wollen für eine lebenswerte Königsbrücker Straße kämpfen. +++

Das Ziel sei eine Sanierung der Straße „weitestgehend im Bestand“ (Barrierefreiheit und Sicherheit herstellen, Anpassung der DVB-Spuren an aktuelle Normenabstände, dabei aber weitestgehende Beibehaltung der heutigen Gesamtfahrbahnbreite und Herstellung großzügiger Randzonen zur urbanen Mischnutzung). Eine solche Sanierung soll laut Aussagen der Initiative schneller und kostengünstiger umzusetzen sein, als alle seit über 10 Jahren angestrebten überbreiten Ausbauvarianten.

Initiator Jürgen Thauer erklärt hierzu: „Seit über zehn Jahren kämpfe ich für eine lebenswerte und schmale Königsbrücker Straße. Leider hat es in all der Zeit keine inhaltlichen und substantiellen Gespräche zwischen uns Anwohnern und der Stadt gegeben. Niemand scheint sich für die Auswirkungen eines überbreiten Ausbaus für uns Gewerbetreibende und Anwohner zu interessieren.“

Dr. Martin Schulte-Wissermann, Pressesprecher von „Königsbrücker muss leben!“ ergänzt: „Viele Anwohner fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Es scheint keine politische Kraft die Frage beantworten zu wollen, wie denn die Königsbrücker als Hauptgeschäftsstraße im Herzen der Neustadt funktionieren soll, wenn erst der Straßenzug von jetzt ca. 10 Meter auf 20 Meter verbreitert wird und damit Vorgärten, Bäume, Fußwege und Parkplätze verschwinden.“

Quelle: Königsbrücker muss leben!

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