Königsbrücker Straße Dresden – Morlok zeigt Erneuerung die rote Karte!

Der vom Stadtrat in Erwägung gezogene zweispurige Ausbau wird nun doch gekippt. Stattdessen soll es vom Albertplatz bis Olbrichtplatz eine vierspurige Straße werden. Das würde 30 bis 40 Millionen Euro kosten. +++

Laut Medienberichten lehnte Sachsens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Morlok (FDP) den Plan, die Königsbrücker Straße zweispurig auszubauen, ab. Grund dafür sei, dass ‚die kleine Lösung‘ keine Förderung bekommen würde. 

Und das, obwohl in der vergangenen Woche die Verkehrsprognose für 2025 keinen wesentlichen Verkehrszuwachs auf der Straße, die durch die Neustadt geht, errechnet wurde.

Laut Morlok gebe es aber ‚Mängel in der Durchlässigkeit‘ und der ‚Leichtigkeit des Verkehrs‘.
2006 hatte der Stadtrat beschlossen, die bestehende überbreite Straße ’nur‘ zu erneuern. Die Kosten würden sich dafür auf 20 Millionen Euro belaufen.

Bürgerfraktionschef Franz Josef Fischer lehnte somit seinen eigens gestellten Antrag ab, da die Aussicht auf mehr Fördergeld lockt. 

Der vierspurige Ausbau würde etwa 30 Millionen Euro verschlingen, baut man am Olbrichtsplatz noch einen Tunnel dann belaufen sich die Gesamtkosten nach Schätzungen wohl auf schlappe 40 Millionen Euro.

Wieviel Förderung es tatsächlich geben wird, ist aber noch gänzlich offen.

SPD, Grüne und Linke sind über die rote Karte schlicht schockiert. Margit Hasse (Grüne): ‚Dieses ideologische Festhalten an verkehrpolitisch überholten Positionen schadet Dresden.‘

Nun geht der nun schon zehn Jahre andauernde Streit um den Ausbau wohl weiter.  

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