Königsufer – Dresdner beteiligen sich an Umgestaltungsplanungen

Dresden – Das Königsufer soll in den nächsten Jahren bebaut werden. Bei der Frage wie das Areal künftig gestaltet werden soll, lässt Baubürgermeister Schmidt-Lamontain auch die Dresdner zu Wort kommen. Und die kamen am Donnerstagabend zahlreich zur Bürgerwerkstatt in die Dreikönigskirche.

Mehr als 150 Dresdner waren am Donnerstagabend in den Festsaal der Dreikönigskirche gekommen, um ihre Vorstellung für die Bebauung des Königsufers zu äußern. An 16 Tischen debattierten die Teilnehmer in kleinen Gruppen angeregt über die Zukunft des Areals. Ganz nach dem Wunsch von Baubürgermeister Schmidt-Lamontain, der die Dresdner an dem zentralen Bauvorhaben von Beginn an beteiligen will. Die Teilnehmer diskutierten in drei Runden über die Besonderheiten des Areals, wie es künftig genutzt werden soll und wie es gelingen kann das Königsufer mit der Dresdner Neustadt zu verbinden. Zuvor stellten die beiden Architekten Siegbert Langner von Hatzfeldt und Thomas Will die Ergebnisse ihrer Grundlagenuntersuchungen vor. Sie hatten das Areal im Vorfeld städtebaulich betrachtet. Das Dresdner Königsufer und die Neugestaltung des Neustädter Markts ist ein zentrales Bauprojekt der Stadt. Auch die Beteiligung der Bürger ist bislang einmalig in Dresden. Deshalb will die Stadt die Dresdner auch am weiteren Prozess beteiligen. Die Anregungen aus der Bürgerwerkstatt sollen in die Aufgabenstellung für den anschließenden offenen Ideenwettbewerb mit einfließen. In einer ersten Phase können dann europaweit Architekten Entwürfe gestalten. Im September kommenden Jahres soll dann ein Entwurf für die weitere Planung ausgewählt werden.