„Körperwelten“ ab Freitag in Dresden zu sehen

Mehr als 38 Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben sich die Anatomieschau von Gunther von Hagens bereits angesehen. Ab Freitag öffnet die Ausstellung dann auf dem Gelände der Zeitenströmung in Dresden.+++

Für manch einen ist es ein Faszinosum, für andere schlicht weg ecklig. Die Rede ist von der neuen Körperweltenausstellung auf dem Gelände der Zeitenströmung in Dresden.

Das Leben im Tod gefangen. Das zeigt die neuen Körperwelten-Ausstellung von Gunther von Hagens in Dresden.

Anhand von rund 200 Exponaten, seien es ganze Körper in verschiedenen Alltagssituationen oder einzelne Organe oder aber Gesunde und Kranke im direkten Vergleich, wollen die Initiatoren der Ausstellung über die Gesundheit des Menschen aufklären.

O-Ton: Angelina Whalley, Kuratorin

Und das ist heutzutage ganz wichtig, denn Todesursache Nummer eins in der modernen Welt sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So kann Körperwelten – eine Herzenssache dazu beitragen, die Besucher dazu anzuregen über ihr eigenes Leben nachzudenken und sie vielleicht auf den rechten Weg des Lebens zu bringen.

Das Herz zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Auch Jörg Wolf hat sich Körperwelten schon angesehen. Er hat sich als Körperspender beim Institut für Plastination in Heidelberg registrieren lassen.

O-Ton: Jörg Wolf, Körperspender

Bei der Vorstellung der Ausstellung in Dresden war auch der sichtlich gerührte Entwickler der Schau Gunther von Hagens anwesend.

Er erklärte, dass diese Ausstellung in Dresden einen neuen Höhepunkt seines Schaffens darstelle.Den Besuchern zeigt sich eine Kollektion ganzer Körper in verschiedenen Positionen wie zum Beispiel beim Hürdenlauf. Hier werden die Muskelgruppen in Funktion gezeigt. Selbst für den Philosophen Franz Josef Wetz ist die Plastinationsausttelung faszinierend.

O-Ton: Franz Josef Wetz, Philosoph

Die Ausstellung Körperwelten – eine Herzenssache ist ab Freitag, dem 24. Januar bis zum 4. Mai in Halle 9 der Zeitenströmung in Dresden zu sehen.

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