Kokain statt Backpulver – Zoll stellt ein Kilogramm Kokain sicher

Ein Kilogramm Kokain stellten Zöllner vom Flughafen Leipzig am 25. Mai 2013 in einer Frachtsendung sicher.

Das aus Peru kommende und für die Niederlande bestimmte Paket wies beim Röntgen keine Unregelmäßigkeiten auf. Dennoch entschlossen sich die Zöllner für eine Kontrolle.

Darin befanden sich sieben Kuchen in Pappkartons und drei, augenscheinlich mit Backpulver befüllte und in Vakuum verpackte Tüten.

Die Beamten ließen sich von dem, vom Versender offensichtlich bewusst gewählten, alltäglichen Sendungsinhalt nicht irritieren und führten an dem Pulver einen Rauschgiftschnelltest durch. Dieser reagierte positiv auf Kokain.

Insgesamt wurde ein Kilogramm Kokain sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen führt nun das Zollfahndungsamt Dresden.

Damit hat der Leipziger Zoll in diesem Jahr bereits 28 Rauschgiftsendungen in internationalen Frachtpaketen gestoppt und dabei rund 102 Kilogramm verschiedener Drogen sichergestellt.

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