„Komasaufen“ unter Jugendlichen nimmt dramatisch zu – Stadt Leipzig reagiert

Die Stadt plant eine Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen, laut Medienberichten.

Ab kommendem Jahr sollen Betroffene von Mitarbeitern des Projektes „Halt – Hart an der Grenze“ aufgesucht werden und nach dem Klinikaufenthalt in Gruppenangeboten die Möglichkeit bekommen, den eigenen Alkoholkonsum zu reflektieren, so die städtische Suchtbeauftragte Silke Lein.

Das Jugendamt teilte mit, das Projekt sei aber noch nicht spruchreif. Unter anderem liefen derzeit noch Verhandlungen mit den Krankenkassen über die Finanzierung. Die Zahl der Alkoholvergiftungen unter Jugendlichen nimmt dem Bericht zufolge drastisch zu. Allein im vergangenen Jahr wurden demnach 158 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in die Uniklinik eingeliefert.