Kommt jetzt die Sanierung? Es tut sich was am Pirnaischen Platz

Dresden – Neubau und Sanierungen – das Stadtzentrum hat sich in den vergangenen Jahren herausgeputzt. Dabei verkommt ein Gebäude zunehmend zum Schandfleck. Doch tut sich scheinbar etwas in Sachen Hochhaus am Pirnaischen Platz.

Offenbar gibt es am Pirnaischen Platz Hoffnung auf Baumaßnahmen. DRESDEN FERNSEHEN liegen Informationen vor, dass die Stadtverwaltung den Bauausschuss voraussichtlich am Mittwoch über Gespräche mit einem neuen Eigentümer des weithin sichtbaren 14-Geschossers informieren will. Am Gebäude müssten demnach verschiedene Brandschutzmaßnahmen getroffen werden. Auch ein von außen angebrachter Fahrstuhl sei im Gespräch. Die Tagesordnung des Bauausschusses sei vollgepackt, weshalb es unsicher ist, ob die Räte in dieser oder einer nächsten Sitzung über die neuen Informationen unterrichtet werden können.
Das 50 Meter hohe Gebäude am Pirnaischen Platz wurde zwischen 1964 und 1966 errichtet. Zu DDR-Zeiten prangte in roter Leuchtschrift „Der Sozialismus siegt“ an dem Appartementhochhaus. Die Dachterrasse soll seinerzeit zugänglich gewesen sein. Die Leuchtschrift wurde kurz vor der Wende demontiert. Seither geschah wenig. Der Flachtrakt in dem einst ein Restaurant untergebracht war, wurde mittlerweile gegen einen Supermarkt-Neubau ersetzt. 2007 verkaufte die Stadt Dresden das Gebäude an einen israelischen Investor. Mehrere Differenzen hatte die Landeshauptstadt mit diesem.
Zum Teil musste das Gebäude wegen des schlechten baulichen Zustands mit Zäunen gesichert werden.