Komplexkontrollen in Leipzig zeigen Wirkung

Nachdem bereits im Januar und Februar groß angelegte Polizeikontrollen in der Messestadt durchgeführt wurden, gab es am Mittwoch eine erneute Auflage. Wie schon die Male davor war auch die März-Kontrolle von Erfolg gekrönt. +++

Ziel dieser Kontrolle war zum einen die Bekämpfung der Eigentumskriminalität, insbesondere  Kfz-Kriminalität, Einbruchdiebstahl, Raubstraftaten sowie zur Bekämpfung  der Betäubungsmittelkriminalität im Stadtgebiet von Leipzig und zum anderen, den Verfolgungsdruck auf Kriminelle weiter zu verstärken.

Es gab mit insgesamt 29 Strafanzeigen eine mehr als im Monat Februar. Diese gliederten sich in 16 mal illegalen Besitz von Betäubungsmitteln, viermal Diebstahl, darunter zwei Fahrraddiebstähle, zweimal Fahrerflucht, einmal Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, fünfmal Urkundenfälschung und einmal Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz. 

Zudem führten die Beamtinnen und Beamten 138 Identitätsfeststellungen durch. Es gab darüber hinaus 29 Durchsuchungen von Personen sowie von Wohnungen. Die Polizisten stellten 18 Beweismittel, wie Feinstaubplaketten, mehrere Tütchen mit Cannabis, Crystal und Marihuana, drei Fahrräder und ein Einhandmesser, sicher. 

In diesem Zusammenhang standen auch zwei vorläufige Festnahmen von Tatverdächtigen. Aufgrund von Verkehrsverstößen mussten 132 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt werden.

Ferner wurden im Zuge der durchgeführten Recherchen an den einzelnen Kontrollstellen sechs Personen festgenommen, nach denen gefahndet wurde – entweder wegen eines Haftbefehls oder einer Aufenthaltsermittlung.