Konfuzius-Institut Leipzig: Ausstellung „Tsingtau – Qingdao“ verlängert

Aufgrund der hohen Besucherresonanz wird die Ausstellung „Tsingtau – Qingdao“ im Konfuzius-Institut Leipzig verlängert. Noch bis zum 9. September haben Interessierte die Gelegenheit, historische Fotografien zu einem wichtigen Kapitel deutsch-chinesischer Geschichte zu betrachten.

Alle Aufnahmen stammen von Paul Ernst Praßer, der zwischen 1907 und 1909 in der deutschen Kolonie Tsingtau seinen Militärdienst leistete. Aus dieser Zeit brachte er fast 200 Fotografien (Glasnegative, 9x12cm) mit nach Hause zurück. Obwohl die Negative bei einem Luftangriff zum Ende des zweiten Weltkrieges verschüttet wurden, konnten einige Aufnahmen gerettet werden und sind nun erstmalig in einer Ausstellung am Konfuzius-Institut Leipzig zu sehen.
 
Ergänzt wird die Ausstellung durch Postkarten aus Tsingtau während der deutschen Kolonialzeit. Die Postkarten wurden von Curt Heineck (1882 – 1964) damals an seine Familie in Erfurt (Thüringen) geschrieben.
 
Konfuzius-Institut Leipzig
Otto-Schill-Straße 1
Ausstellung geöffnet: montags bis donnerstags von 14 – 18 Uhr