Kongresshalle am Zoo feiert Richtfest

Ob neue tropische Welten, kuriose Tierpatenschaften oder Heidi, das schielende Opossum- Im Zoo herrscht immer wildes Treiben. So auch Freitagnachmittag. Allerdings drehte es sich bei dem heutigen Richtfest mal nicht um Pongo- und Gondwanaland oder eine schicke Voglevoliere.

Ein historischer Augenblick. Die Richtfestzeremonie zum ersten Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten an der Kongreßhalle am Zoo Leipzig.

Eröffnet wurde sie nach nur 18 Monaten Bauzeit am 29.09.1900. Im Auftrag des damaligen Zoodirektors Ernst Pinkert entwarf der Architekt Heinrich Rust das „Bürgerliche Gesellschaftshaus“. Nach der Schließung des baufälligen Gebäudes im Jahr 1989, fand erst im Jahr 2003 die Sanierung der Außenfassade statt.

Heute, ein dreiviertel Jahr nach der Grundsteinlegung zum Sanierungsauftakt,
stieg der Kranz in die Höhe.

Interview: Jörg Junhold, Geschäftsführer Zoo Leipzig

Der Bastellenrundgang offenbarte erste Visionen des Zukünftigen Baus. So werden alte Räume , wie der Bachsaal im barocken Stil von 1946 mit neuartigen Bauelementen kombiniert. Das Bauvorhaben impliziert bis zur endgültigen Fertigstellung drei Etappen.

Interview: Burkhard Jung, SPD , Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

Insgesamt werden 30 Millionen Euro investiert. Damit ist die Sanierung der Kongreßhalle am Zoo die größte geförderte Einzelmaßnahme in der Stadt und im Land Sachsen.