Konjunktur-Bilanz für 2010 zeigt stabilen Aufwärtstrend in Sachsen

Die ersten zehn Monate des Jahres 2010 haben der sächsischen Wirtschaft gute Geschäfte beschert. Von Januar bis Oktober stiegen der Industrieumsatz gegenüber dem Vorjahr um fast 11 Prozent und der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 4,4 Prozent. Auch der Einzelhandel verbuchte einen höheren Umsatz als ein Jahr zuvor.

Besonders das Auslandsgeschäft der sächsischen Unternehmen entwickelte sich sehr dynamisch: die Gesamtausfuhren stiegen von Januar bis Oktober um rund 33 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

„In Sachsen herrscht konjunkturell ein stabiles Hoch und auch die Aussichten für 2011 sind gut. Die Unternehmen bleiben optimistisch und wollen ihre Belegschaft in diesem Jahr weiter vergrößern“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (FDP). Vor allem der Export und die im internationalen Wettbewerb stehenden Industriebranchen entwickeln sich gut. Die beabsichtigten Investitionen und der robuste Arbeitsmarkt stärken die Binnennachfrage. Damit gewinnt der Aufschwung an Breite.

Der ifo-Konjunkturtest bestätigt diese Tendenz für Sachsen. Das Geschäftsklima (Index) hat sich im Freistaat im Dezember erneut und spürbar aufgehellt und erreicht einen neuen (historischen) Höchstwert. Der Anstieg ist dabei deutlich stärker ausgeprägt als in Deutschland und Ostdeutschland insgesamt. Auch das Beschäftigungsbarometer steigt kräftig und erreicht den besten Wert seit Erhebungsbeginn.